Ingenieur mit Taktgefühl

Miklós Müller

Miklós Müller ist Entwicklungsingenieur für die Infrastruktur in Budapest. Neben dem Tagesgeschäft im Operations Control Team unterstützt Miklós verschiedene Projekte und ist nun auch dem devSpace-Team beigetreten. In seiner Freizeit gibt für ihn vor allem die Musik den Takt vor.

Wir möchten Ihnen Miklós vorstellen und haben ihm ein paar Fragen gestellt.

 

Welche Aufgaben betreuen Sie als Spezialist für Infrastruktur bei Lufthansa Systems??

Zu Beginn lag meine Hauptaufgabe darin, den Aufbau und die Stabilisierung des 2nd Level Applications Operations Support Teams in Budapest zu unterstützen. Sie arbeiten rund um die Uhr und lösen alle Arten von Kundenproblemen im Zusammenhang mit der NetLine-Produktfamilie, wie zum Beispiel SchedConnect und ProfitLine/Price, um nur einige wenige zu nennen. Anfang 2018 habe ich mich auch dem Projekt angeschlossen, das sich mit der Migration des 1st Level Application Servicedesk für die oben genannten Produkte von Flensburg nach Budapest beschäftigt hat. Damit haben wir jetzt ein komplettes 1st, 2nd und 3rd Level Application Support Team in Budapest.
 

Seit wann arbeiten Sie in diesem Bereich?

Ich habe 2005 bei Lufthansa Systems angefangen. Die Abteilung Infrastructure Operations, für die ich arbeitete, wurde später ausgelagert und nach einiger Zeit entschied ich mich, wieder unter den Flügeln des Kranichs zu arbeiten. Daher sind es genau genommen erst 13 Monate.
 

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrem Job?

Neben dem Tagesgeschäft unterstütze ich auch verschiedene Projektarbeiten. So kann ich vielfältige Aufgaben übernehmen. Vor Kurzem entschied ich mich, dem devSpace-Team in Budapest beizutreten. Der von uns angebotene Service unterstützt komplette Toolketten für die Anwendungsentwicklung, darunter Jenkins, Bitbucket, Sonar und Nexus. In früheren Zeiten war ich auch als Softwareentwickler tätig. Zusammen mit meinem Know-how im Bereich Infrastrukturbetrieb bildet dies die perfekte Kombination für mich.
 

Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Ich bin seit jeher ein großer Musikfan und habe in meiner Jugend mehrere Musikinstrumente gespielt. Nach vielen Jahren nahm ich meine Gitarre wieder in die Hand und spiele jetzt in einer kleinen vierköpfigen Band. In erster Linie wollen wir gemeinsam Spaß haben. Wir haben nicht vor, auf der Hauptbühne des nächsten Sziget-Festivals (ein großes Musikfestival in Budapest) zu spielen – jedenfalls noch nicht. Zuletzt habe ich auch einen Kurs in Location-Tonaufnahme besucht, der sich mit der Aufnahme von Dialogen und anderen Geräuschen während der Filmproduktion für Filme oder Fernsehen beschäftigt. Es ist ein sehr interessanter Ergänzungsbereich zu meinem Interesse an Musik.
 

Sie sind also ein Ingenieur mit Taktgefühl. Haben Sie ein musikalisches Vorbild?

Als Teenager habe ich einige der großen Jazzmeister bewundert. Mein Musikgeschmack hat sich seither stark erweitert und heute höre ich fast jeden Stil, sei es Klassik, Jazz, internationale Musik, Rock, Elektronik oder sogar experimentelles Rauschen. Ich versuche, offen zu bleiben für neue musikalische Entwicklungen, deshalb höre ich mir alle möglichen Musikquellen an, FM-Radio, Podcasts, Streaming-Anbieter, etc. Ich sammle auch Schallplatten. Es ist insgesamt so viel unterschiedlichste Musik, dass ich nicht ohne weiteres eine Person als Vorbild angeben kann. Aber wenn Sie darauf bestehen, würde ich Miles Davis nennen. Er gilt als einer der Musiker, die die Musik ständig neu erfunden haben. Ich glaube, der Schlüssel liegt darin, immer tiefer in das eigene Interessengebiet einzudringen.

 

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