Einfach gesagt, wird alles komplizierter
Je weiter die Möglichkeiten und Fähigkeiten von Unternehmens-IT in den letzten Jahren entwickelt wurden (und sicher auch in Zukunft werden), je größer die Menge und Vielfalt der durchführbaren Prozesse wird, desto komplexer werden sie auch.
Während einfachere Prozesse noch mit Hilfe des klassischen Entscheidungsbaums abgebildet werden können, müsste beispielsweise ein Change-Prozess diesen Entscheidungsbaum auf mehreren Ebenen abbilden, die einzelnen Schritte müssten parallel zueinander betrachtet werden, ganz davon abgesehen, dass sich die Ebenen zeitweise überlagern und über-schneiden könnten.
Alles nur eine Frage der Organisation?
Was oberflächlich wie ein harmloses Denkspiel daher kommt, wird in der Praxis zu wichtigen Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen sollte, das IT einsetzt: Ist meine IT reif? Sind die einzelnen Prozesse so einfach wie möglich und dabei so leistungsfähig wie nötig? Berücksichtigt die IT, dass Prozesse aufeinander wirken, und wie wirken sie tatsächlich aufeinander? Sind alle Schritte in allen Prozessen nötig? Und sind sie folgerichtig? Diese Fragen können für Erfolg oder Misserfolg der IT und damit auch des Unternehmens entscheidend sein.
